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26.08.2009

Lesezeit: etwa 1 Minute

Unterstützung der Kampagne gegen „Koma-Saufen“

Sehr geehrte Herr Luft,
hiermit bitte ich, folgenden Antragauf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu nehmen.

Unterstützung der Kampagne gegen „Koma-Saufen“

Der Antrag lautet:
Die Stadt Büdingen unterstützt die Kampagne gegen „Koma-Saufen“

Begründung:
Zahlreiche Probleme kommen auf die vor allem jugendlichen „Koma-Säufer“ in der heutigen Gesellschaft zu. Arbeitslosigkeit, oftmals zerrüttete Familienverhältnisse, Lug & Trug durch Politiker und Medien und das hierdurch entstehende Gefühl nicht mehr in diese Gesellschaft zu passen und auch dort kein „Gehör“ zu finden, tragen dazu bei, dass sich viele Menschen zum Alkohol hingezogen fühlen.

Fast 20 000 Jugendliche in Deutschland kommen nach Angaben der Bundesregierung jedes Jahr mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Drei von zehn aufgeklärten Gewalttaten geschehen unter Alkoholeinfluss. Der Anteil von betrunkenen Jugendlichen unter den Gewalttätern steigt an. Gerade Jugendliche sind auf der Suche nach neuen Perspektiven und nach einem Sinn in ihrem Leben. Die Stadt Büdingen sollte diese Kampagne durch z.B. das Auslegen von Flugblättern in allen öffentlichen Einrichtungen/Firmen öffentlich bewerben und durch weitere Maßnahmen unterstützend fördern.

Das Motto der Kampagne lautet: "Don't drink too much - Stay Gold". Laut dem Landespolizeipräsident von Baden-Württemberg, Erwin Hetger, ist dies die erste bundesweite Aktion, die das Zusammenspiel von Alkohol und Gewalt thematisiere. Die Kampagne wird bereits unterstützt durch einige Politiker und Sportverbände. Auch prominente Sportler wie die Olympiasiegerin Lena Schöneborn und der Fußballer Per Mertesacker unterstützen diese Kampagne. So wird mit einer Serie von drastischen und teilweise ekelerregenden Fotos von betrunkenen Jugendlichen u.a. auf Bierdeckeln vor den Risiken von Alkohol hingewiesen und versucht, Jugendliche zum Nachdenken über die Folgen des exzessiven Alkoholkonsums zu bringen.

Weitere Begründung erfolgt mündlich.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Lachmann
Stadtverordneter

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